Gar nicht so einfach: Adventsgedichte

Ein Kind – von einem Schiefertafel-Schwämmchen
Umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.
Bald ist es Weihnacht! …
(Joachim Ringelnatz)

Sonntag ist der erste Advent. Da ziemt es sich für einen Gedichteleser zur Einstimmung Adventsgedichte zu lesen. Also Google anwerfen und siehe da: Google hat Probleme.  Die erste brauchbare Website kommt auf Platz 5. Davor: Dünne Suppe, urheberrechtlich geschützes Material oder Werbung. Ein Hit auf fast allen Seiten: Matthias Claudius Gedicht „Immer ein Lichtlein mehr …“. Der Haken ist bloß: In der vollständigen Gesamtausgabe der Werke von Matthias Claudius existiert dieses Gedicht nicht.  Die Wikipedia nennt einen Urenkel Hermann Claudius als Dichter, doch in der Freiburger Anthologie verläuft eine Suche nach einer Bestätigung dafür ins Leere.

Bleiben schließlich drei tadellose Seiten zu Adventsgedichten übrig:

Gedichte für alle Fälle mit etwa 15 Texten, die Deutsche Gedichtebibliothek mit etwa 20 und Weihnachtsmann.net mit einem guten Dutzend.

Advertisements


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s