Herbstgedichte

Es wird Zeit, sich an fallende Blätter und stürmische Winde zu gewöhnen:  Der Herbst ist im Anmarsch. Obwohl bei diesem komischen Sommer würd’s mich nicht wundern, wenn noch mal eine Zwei-Tage-Hitzeperiode käme.  Wie dem auch sei, lyrisch sollte man vorbereitet sein. Daher mein Blick zu den beliebtesten Herbstgedichten bei Gedichte für alle Fälle:

1. Friedrich Hebbel
Herbstbild
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum, …

2. Rainer Maria Rilke
Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los …

3. Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)
Im Herbst
Wie mit Flor bezogen ist der Himmel,
Graue Nebel sinken feucht und schwer,
Und der Raben hungriges Gewimmel
Zieht auf Stoppelfeldern hin und her …

Und auf den Plätzen folgen Storm, Fontane, Eichendorff und andere.

So richtig ein Begriff ist mir die Dame von Ahlefeld nicht, die es immerhin geschafft hat, wesentlich bekanntere Dichter abzuhängen. Ein paar zusätzliche Gedichte von Charlotte von Ahlefeld finden sich bei Gedichte für alle Fälle.  Sie scheint eher bei den etwas melancholischeren Dichtern angesiedelt zu sein. Eine Chronologie ihres Lebens hät zeno.org bereit, wo man nachlesen kann, dass sie in ihrer Ehe mit dem Herrn von Ahlefeld anscheinend nicht allzu glücklich war.

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